Whitepaper: US-Reindustrialisierung – Wie deutsche Maschinenbauer von lokaler Produktion profitieren

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WHITEPAPER
07 / 2025

Whitepaper: US-Reindustrialisierung – Wie deutsche Maschinenbauer von lokaler Produktion profitieren

„Im Markt für den Markt“ scheint das neue Credo, wenn es in der deutschen Industrie um die Anpassung der Wertschöpfungsstruktur an die handelspolitischen Rahmenbedingungen geht. Da offene Grenzen und der freie Austausch von Waren und Dienstleistungen zunehmend der Vergangenheit angehören, stoßen bewährte Ansätze wie aufgeteilte Wertschöpfungsketten oder eine zentralisierte Produktion am heimischen Standort an ihre Grenzen.

Im Whitepaper “The Revival of US Manufacturing” analysiert Munich Strategy die konkreten Auswirkungen der Entwicklungen auf den wichtigen US-Markt. Dabei wird deutlich, dass die Reindustrialisierung dort bereits in vollem Gange ist – ein Trend, von dem auch europäische Unternehmen profitieren können.

Zentrale Erkenntnisse

Hintergrund
Kurzfristige Schocks untergraben die Logik global verteilter Wertschöpfung:
  • Häufige Änderungen bei Zöllen und Handelsregeln machen Importkosten unberechenbar – viele CFOs setzen daher auf lokale Produktion, um Preissicherheit zu gewinnen.
  • Geopolitische Krisen und klimabedingte Ereignisse stören regelmäßig globale Lieferketten und Transportrouten – lokale Produktion kann diese Probleme vermeiden
Kunden erwarten zunehmend kürzere Lieferzeiten – daher wird lokale Produktion langfristig zur Notwendigkeit:
  • Immer mehr Industriekunden wählen Lieferanten, die Designs schnell anpassen, Prototypen zügig liefern und kurzfristig reagieren können. Lokale Produktion ermöglicht genau das – und verschafft regionalen Anbietern einen echten Vorteil bei Ausschreibungen für Investitionsgüter.
Europäische Maschinenbauer können auf zwei Wegen profitieren:
  • Wachstum durch Lieferung von Automatisierungstechnik an rückverlagerte Produktionsstätten in verschiedenen Branchen.
  • Aufbau lokaler Produktionskapazitäten, um geopolitische Risiken zu minimieren und besser auf spezifische Marktanforderungen reagieren zu können.
Entwicklungen in den USA
  • Die Ausgaben für den Bau von Produktionsstätten in den USA sind deutlich gestiegen und treiben das Wachstum von rückverlagerten sowie ausländischen Direktinvestitions-Arbeitsplätzen (FDI) voran.
  • FDI- und Reshoring-Arbeitsplätze konzentrieren sich auf die Branchen Elektrotechnik, Computer & Elektronik, Transportausrüstung und Chemie.
  • 68 % der CEOs ziehen in Erwägung, Fertigung und Montage zurück in die USA zu verlagern. Haupttreiber sind geopolitische Risiken, Probleme in der Lieferkette und ein stärkerer regulatorischer Fokus.
  • Bundesweite Förderprogramme, die 2021 und 2022 angekündigt wurden, fördern die Verlagerung industrieller Produktion in die USA.
  • Sinkende Kostenunterschiede zwischen den USA und anderen Ländern senken die Markteintrittsbarrieren.
  • Der Mangel an Fachkräften ist das größte Hindernis für den Ausbau von Produktionskapazitäten in den USA.
  • Unternehmen investieren zunehmend in Automatisierung, um dem Fachkräftemangel im Hightech-Bereich entgegenzuwirken.
Chancen und Handlungsfelder für europäische Hersteller
  • Synergien zwischen Mitarbeiterqualifizierung und dem Design automatisierter Systeme sind entscheidend, um Produktivitätspotenziale zu heben – und damit die Vorteile von Reshoring und FDI realisieren zu können.
  • Talente- und Automatisierungssynergien, ein starker Qualitätsfokus, proaktives Kundentargeting sowie die Fähigkeit, die Gesamtkosten des Angebots zu kalkulieren, sind Schlüsselfaktoren, um den Wettbewerb um Produktionsverlagerungen zu gewinnen.
  • Unternehmen sollten im Rahmen ihrer Lokalisierungsstrategie verschiedene Faktoren bewerten – darunter Kundennachfrage, Produktspektrum, Liefernetzwerk, operative Flexibilität und die Gesamtkosten (Total Landed Cost).
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Falls Sie unser Whitepaper (Schutzgebühr: EUR 150,00 zzgl. MwSt.) als PDF bestellen möchten, schicken Sie bitte eine E-Mail mit Ihrer Rechnungsadresse an presse@munich-strategy.com.
Munich Strategy bietet einen maßgeschneiderten Prozess zur Analyse, Positionierung und Optimierung von Produktionsaktivitäten – und zur gezielten Erschließung lokaler Fertigungspotenziale. Gerne stehen wir für vertiefende Gespräche zur Lokalisierung von Wertschöpfung in den USA zur Verfügung. Mit unseren Büros in Boston und Detroit haben wir lokale Expertise und eingespielte Teams vor Ort, die Sie bei der strategischen Planung und Umsetzung Ihrer Vorhaben in den USA unterstützen.

 

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