Münchner Fenstergipfel 2017.

Die TOP 100 des Mittelstands 2017.
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Münchner Fenstergipfel. Die digitale Transformation der Fensterbranche.

EVENT
26.10.2017

Branchenplayer diskutieren bei Munich Strategy über Digitalisierung.

In der deutschen Fensterindustrie zeichnet sich ein tiefgreifender Wandel ab.

Osteuropäische Hersteller drängen mit attraktiven Preisen in den Markt, branchenfremde Player treiben den disruptiven Wandel durch Online-Geschäftsmodelle und Technologieunternehmen setzen neue Standards für die Hauselektronik, die zukünftig auch das Segment ‚Fenster‘ einschließt. Welche strategischen Herausforderungen bringt die Digitalisierung mit sich und welche konkreten Handlungen sind gefordert? Sollte man die Aufmerksamkeit auf die Digitalisierung der Produktion, der Produkte oder auf die Digitalisierung des Vertriebs richten? Der „Münchner Fenstergipfel 2017“ im Hause von Munich Strategy brachte am 26. Oktober 2017 ein Expertenforum aus Eigentümern, Geschäftsführern und Managern aus verschiedenen Segmenten der deutschsprachigen Fenster- und Baubranche zusammen: Komponentenhersteller, Fensterhersteller, Vertreter aus dem Fertigbau und Betreiber von Onlineplattformen für Fenster.

„Der Kunde hat drei Ansprüche: Es soll bequemer sein, als zum Händler zu fahren, so einfach, dass er es versteht und so vollständig, dass an alles gedacht wurde.“

Dr. Constantin Greiner

Qualität, Preis, Convenience und Schnelligkeit sind die Erfolgsfaktoren.

Mit den Marktführern aus den jeweiligen Segmenten waren Unternehmen mit einem kumulierten Umsatz von 2,2 Mrd. Euro vertreten. Im Fokus stand der intensive Dialog über Strategien und Handlungsfelder im Bereich der Digitalisierung. Moderiert wurde die Diskussion von Dr. Sebastian Theopold, Munich Strategy-Gründer und Dr. Constantin Greiner, Leiter Geschäftsbereich Bau bei Munich Strategy. Das Ziel der Diskussion war, nicht nur im begrenzten Fokus des eigenen Produktes zu denken, sondern die Branche als System zu sehen und Ideen zu erarbeiten, um gemeinsam besser zu werden. Die Teilnehmer nutzten das Forum für einen spannenden und offenen Ideenaustausch. Besonders lebhaft wurde die Diskussion zwischen traditionellen Industrievertretern und Vertretern von Online-Plattformen geführt. Folgende Fragen wurden dabei unter anderem erörtert:
  • Kann ‚Smart Home‘ das Fenster aufwerten?
  • Führt die Digitalisierung zu mehr oder weniger Qualität in der Montage?
  • Wird der Preis durch Online-Geschäftsmodelle zum schlagenden Faktor?
  • Variantenvielfalt oder Spezialisierung im Bereich Fenster: Wo liegen die Chancen?
Fazit der Diskussion: Die Digitalisierung hat die Erwartungen der Endkunden verändert und wird aktuell auch von dieser Seite getrieben. Neben Qualität und Preis sind heute Convenience und Schnelligkeit zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren im Vertrieb von Fenstern geworden. Dr. Constantin Greiner dazu: „Der Kunde hat drei Ansprüche: Es soll bequemer sein, als zum Händler zu fahren, so einfach, dass er es versteht und so vollständig, dass an alles gedacht wurde.“ Ausnahmslos jeder Bereich – von den Produktionsprozessen und den Produkten über die Interaktion mit Partnern und Kunden bis zur Montage – wird digitalisiert werden. Um im Markt den Takt anzugeben, müssen Unternehmen die Entwicklungen aufnehmen, sich mit den eigenen strategischen Zielen intensiv auseinandersetzen und eine klare Positionierung finden.

Ihr Ansprechpartner

t +49 – 89 – 1250 1590
presse[a]munich-strategy.com
Dr. Constantin
Greiner

Download

Auszug aus dem Artikel „Schlagkraft im Mittelstand“. Strategische Herausforderungen im Fenstermarkt von Dr. Constantin Greiner.

Lesen Sie dazu

„Wofür bezahlt der Kunde in der Zukunft?“ Interview mit Dr. Constantin Greiner auf www.glaswelt.de