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Dr. Constantin Greiner

Kiriakos Miskakis

STUDIE
03 / 2026
Marktstudie Handelsmarke Deutschland: Marktüberblick und Perspektiven

Munich Strategy untersucht in dieser Studie gemeinsam mit dem VDMA Sanitärtechnik und -design, wie sich Handelsmarken im deutschen Sanitärmarkt entwickeln und welche strategischen Konsequenzen sich daraus für Hersteller ergeben. Die Analyse zeigt, wie sich Marktanteile, Wettbewerbsdynamiken und Kooperationsmodelle verändern und welche Optionen sich daraus für Industrieunternehmen ableiten lassen.
Die Studie beleuchtet zentrale Marktentwicklungen, analysiert die Rolle von Handelsmarken in verschiedenen Produktsegmenten und zeigt strategische Ansätze auf, wie Hersteller ihre Marktposition in einem zunehmend kompetitiven Umfeld stärken können. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, welche Wachstumsfelder und Volumenpotenziale im Kontext der Handelsmarken bestehen und wie Hersteller strategisch darauf reagieren können.
Für die Studie wurden umfangreiche Marktanalysen durchgeführt, Projekt- und Investitionsdaten ausgewertet sowie Gespräche mit Branchenexperten und Marktteilnehmern entlang der gesamten Wertschöpfungskette geführt. Die Analyse basiert unter anderem auf Interviews mit Herstellern, Händlern, Verarbeitern sowie Branchenverbänden und wird durch umfangreiche Sekundärdaten ergänzt.
Handelsmarken prägen zunehmend den Wettbewerb
Handelsmarken sind im Sanitärmarkt längst etabliert und haben in vielen Produktsegmenten relevante Marktanteile erreicht. Besonders in preisorientierten Segmenten gewinnen sie an Bedeutung und beeinflussen zunehmend Preisstrukturen, Sortimentstiefe und Wettbewerbsdynamiken.
Gleichzeitig zeigen sich jedoch auch Grenzen vieler Handelsmarkenkonzepte. In einigen Bereichen nimmt der Wettbewerbsdruck zu, während Preisvorteile und Differenzierungsmerkmale teilweise schwächer werden. Hersteller stehen daher zunehmend vor der strategischen Frage, ob sie im Umgang mit Handelsmarken stärker auf Kooperation setzen oder ihre eigene Marke gezielt differenzieren.
Zwischen Kooperation und Differenzierung: Strategische Optionen für Hersteller
Vor diesem Hintergrund stehen Hersteller vor unterschiedlichen Optionen im Umgang mit Handelsmarken. Im Kern geht es dabei um eine strategische Grundsatzentscheidung zwischen Kooperation („Play“) und stärkerer Differenzierung gegenüber Handelsmarken („Fight“).
Mögliche Ansätze sind beispielsweise:
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Kooperationen mit dem Handel, etwa in Form exklusiver Produktlinien
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klare Differenzierung über die eigene Marke
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hybride Geschäftsmodelle mit eigener Marke und Handelsmarkenproduktion
Welche Strategie sinnvoll ist, hängt stark von Marktsegment, Unternehmenskompetenzen und Markenpositionierung ab. Entscheidend ist eine klare Priorisierung der Wachstumsfelder sowie eine belastbare Bewertung der Chancen und Risiken verschiedener strategischer Szenarien.

Wachstum im Markt entsteht zunehmend durch Wettbewerb
Die Studie zeigt zudem, dass sich die Marktbedingungen im Sanitärbereich derzeit stabilisieren, die Wachstumsperspektiven jedoch begrenzt bleiben. Wachstum entsteht künftig vor allem über Marktanteilsgewinne im Wettbewerb.
Hersteller müssen daher Transparenz über Markt-, Wachstums- und Volumenpotenziale schaffen und klare strategische Entscheidungen im Umgang mit Handelsmarken treffen. Erfolgreiche Strategien erfordern dabei nicht nur eine klare Marktpositionierung, sondern auch eine umsetzbare Roadmap und die entsprechenden organisatorischen Voraussetzungen.
Inhalte der Studie (Auszug)

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Marktstruktur und Entwicklung der Handelsmarken im Sanitärmarkt
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Marktanteile und Wettbewerbsdynamiken in zentralen Produktsegmenten
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Wachstumsfelder und Volumenpotenziale im Kontext der Handelsmarken
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Erfolgsfaktoren für Handelsmarken und Herstellermarken
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Strategische Optionen zwischen Kooperation („Play“) und Differenzierung („Fight“)
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