Food- und Innovations-Expertin Barbara Siegert verstärkt Munich Strategy Management

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Autor
Marisa Elsäßer

INTERVIEW

Food- und Innovations-Expertin Barbara Siegert verstärkt Munich Strategy Management

Interview mit Barbara Siegert.

Seit Anfang des Jahres verstärkt Barbara Siegert als Managerin das Team von Munich Strategy. Sie bringt nicht nur viele Jahre Top-Management- und Beratungserfahrung in der Nahrungsmittelindustrie mit, sondern wird als Expertin für Digitale Transformation und Innovation auch diese Bereiche bei Munich Strategy weiter ausbauen. Wir haben Barbara Siegert zu ihren ersten Monaten bei Munich Strategy befragt und um Rückblick und Ausblick gebeten.

„Die Geschwindigkeit bei der Integration ins ‚Munich Strategy Arbeitsleben‘ hat mich überrascht.”

Barbara Siegert, Managerin bei Munich Strategy

Frau Siegert, seit Januar sind Sie Teil des Munich Strategy Teams. Was hat Ihnen an Munich Strategy gefallen – was gab für Sie persönlich den Ausschlag, zu uns zu wechseln?
Siegert: Am wichtigsten war für mich der Branchenfokus Food & Packaging in Kombination mit den Leistungsfeldern Strategieentwicklung, Transformation und M&A. Mich hat es besonders gereizt, das Portfolio durch meine Expertise im Bereich Innovation & Digitale Transformation ergänzen zu können – mit der Perspektive, eigene Leistungsbausteine und Kundenkreise aufzubauen.
Kennen und schätzen gelernt habe ich Munich Strategy und seine methodische Herangehensweise als Auftraggeberin bei meinem vorigen Arbeitgeber. Diesen Blickwinkel der Industrie kann ich jetzt gut in meine Beratungstätigkeit einbringen.
Aber ausschlaggebend war letztendlich das persönliche Gespräch mit den Geschäftsführern an einem Samstagmorgen im November: Ich habe eine große Schnittmenge in der Denkweise, Einstellung und Motivation gesehen und dachte sofort: „Wow – perfect match“.
Wie haben Sie die ersten vier Monate als Teil von Munich Strategy erlebt?
Siegert: Von 0 auf 100! Ich bin sofort in die Projektarbeit eingestiegen und habe sehr schnell die Leitung von Arbeitspaketen und Projekten übernommen. Von den Kollegen und Kolleginnen bin ich sehr freundlich aufgenommen worden. Wann immer ich Fragen hatte, habe ich Unterstützung bekommen.
Gab es Überraschungen?
Siegert: Speed! Die Geschwindigkeit bei der Integration ins „Munich Strategy Arbeitsleben“ hat mich überrascht. Nur zwei Wochen nach Arbeitsstart habe ich einen Projektansatz für einen Kunden aus dem NuV-Maschinenbau strukturiert und am Kick-off-Meeting teilgenommen. Das erste Angebot, das ich geschrieben habe, hatte direkt ein großes Projekt in den USA zur Folge.
Ich hatte auch nicht mit dieser großen Bandbreite an Themen gerechnet: Ob Kunststofffolien oder Kühlgeneratoren, Trends in der Foodbranche, dem Maschinenbau oder in der Verpackung – man lernt jeden Tag dazu. Da kann es gar nicht langweilig werden…
Welche Projekte haben Sie bisher übernommen?
Siegert: Für einen Packmittel-Hersteller haben wir eine umfassende Marktstudie zu Kunststofffolien im amerikanischen Markt durchgeführt, die unterschiedlichen Anwendungsfelder nach Attraktivität bewertet und strategische Businessmodell-Optionen entwickelt. Wir haben dafür von unserem Office in Chicago und nach Beginn der Corona-Krise von Deutschland aus Interviews geführt, um Markt und Kunden des Unternehmens besser zu verstehen. Ein weiteres Projekt geht jetzt schon in die zweite Phase: Wir unterstützen einen Marktführer der Kälte- und Klimatechnik bei der Unternehmensorganisation.
Welche Erfahrung aus Ihren bisherigen Stationen konnten Sie dabei einbringen?
Siegert: Ich denke, dass mir bei unserem international ausgerichteten Organisationsentwicklungs-Projekt vor allem der ganzheitliche Blick auf Unternehmen durch meine langjährige Managementerfahrung in einer globalen Konzernstruktur hilft. Aber auch bei der Analyse und in der Strategieentwicklung kann ich auf meine Erfahrung in Beratung und Industrie aufbauen. So konnte ich z.B. in der Research-Phase meine Kontakte aktivieren und als Interviewpartner für Expertengespräche gewinnen.
Was macht Ihrer Meinung nach das Team von Munich Strategy aus?
Siegert: Ich sehe bei allen Kolleginnen und Kollegen ausgeprägte analytische Fähigkeiten und ein sehr strukturiertes Vorgehen. Spaß machen mir auch der Arbeitswille und das Engagement des Teams – jeder fühlt sich für den Projekterfolg verantwortlich und bringt sich ein. Die Zusammenarbeit im Team ist sehr gut und jeder unterstützt, wo er kann. Es gibt eine große Offenheit für neue Themen und viele Möglichkeiten, Ideen einzubringen. Unsere Stärke für die Kunden liegt aber ganz klar im Verstehen ihres „Needs“. Ich nehme wahr, dass wir für unsere Kunden stark die Rolle eines „Trusted Advisors“ einnehmen, sowohl durch die Art, wie wir zuhören, die Kunden verstehen, aber auch in der Art wie wir agieren und in ihrem Sinne arbeiten.
Wo sehen Sie Ausbaupotenzial? Welche Themen möchten Sie bei Munich Strategy weiter vorantreiben?
Siegert: Natürlich möchte ich sukzessive die Bereiche Innovation und Digitale Transformation stärker in bestehende Projekte integrieren und auch als eigenständige Leistungsbausteine aufbauen. Hier beschäftige ich mich u.a. mit der Frage, wie Innovationskraft die Widerstandskraft von Unternehmen erhöhen kann oder wie wir Unternehmen unterstützen können, die digitalen Potentiale für sich richtig einzuschätzen und zu nutzen.
In den Abläufen und der Kommunikation sehe ich natürlich große Unterschiede zu den Konzernstrukturen wie ich sie kenne. Das ist auch gut so, deshalb sind wir so pragmatisch und schnell. Einige Bereiche könnten durch eine höhere Standardisierung von Abläufen und die stärkere Digitalisierung der Zusammenarbeit aber noch effizienter werden und wir wären dadurch auch flexibler, was Arbeitszeit und -ort angeht.
Wie nehmen Sie die aktuelle Situation der Corona-Pandemie wahr? Wie hat sich die Projektarbeit verändert?
Siegert: Die aktuelle Phase des „Social Distancings“ wirkt sich natürlich auch auf Möglichkeiten aus, mit Kunden in bestehenden Projekten zusammenzuarbeiten. Es fehlt einfach die Interaktivität, die wir aus Workshops kennen und die so wertvoll für unsere Projekte ist. Es ist uns aber bisher gut gelungen, die Projektarbeit mit dem Einsatz virtueller Konferenzen fortzuführen oder sogar in eine neue Phase zu überführen.
Welche Fragen werden jetzt für unsere Kunden wichtiger und wie kann Munich Strategy in dieser Zeit unterstützen?
Siegert: Jetzt sind Unternehmen im Vorteil, die neben der finanziellen Widerstandskraft auch ihre Innovationskraft nutzen, um flexibel und agil auf gegenwärtige Veränderungen und Herausforderungen zu reagieren. Hier sind v.a. innovative Lösungen im Bereich der Supply Chain und Beschaffung gefragt, wie auch eine Anpassung in der Marktbearbeitung bis hin zu neuen (digitalen) Geschäftsmodellen.

Ihr Ansprechpartner

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